{"id":115,"date":"2014-08-15T09:00:43","date_gmt":"2014-08-15T09:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/parkinson-blog.de\/?p=115"},"modified":"2014-08-15T09:04:54","modified_gmt":"2014-08-15T09:04:54","slug":"diagnose-parkinson-was-nun","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/parkinson-blog.de\/?p=115","title":{"rendered":"Diagnose Parkinson! Was nun?"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Robin Williams, einer meiner Lieblingsdarsteller, hat es leider nicht geschafft, mit seinem Leben und der Diagonse Parkinson umzugehen. Ich m\u00f6chte dies als Anlass nehmen, allen, die mit der Diagnose Parkinson konfrontiert werden, Hilfe zu geben. Zun\u00e4chst das Wichtigste: An Parkinson stirbt man nicht! Parkinson ist bei vielen Menschen schon vor der Diagnose ein st\u00e4ndiger Begleiter ohne dass man es wei\u00df. Ich sch\u00e4tze z.B. dass bei mir die ersten Anzeichen mit 28 auftraten. Die Diagnose erhielt ich dann mit 56. Dazwischen war ein nicht immer leichtes, aber sch\u00f6nes Leben und es ist nach wie vor sch\u00f6n und ich freue mich auch trotz der Krankheit auf das was mir das Leben noch bieten wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wer die Diagnose bekommt, ist also meistens an einen Punkt in seinem Leben gekommen, an dem er merkt dass etwas nicht stimmt und der Leidensdruck zu gro\u00df wird. Das tr\u00f6stliche darin ist, dss man es bisher geschafft hat, damit zu leben und das kann auch so weitergehen. Es gibt so unendlich viel was man selbst tun kann, was die \u00c4rzte f\u00fcr einen tun k\u00f6nnen und was wir an Medikamenten bekommen k\u00f6nnen. Das wichtigste ist: Keine Panik! Es gibt nicht den geringsten Grund, nach der Diagnose in Panik zu verfallen und man braucht auch nicht von einem Tag auf den anderen unheimliche Mengen an Medikamenten nehmen.\u00a0Parkinson sind keine Kopfschmerzen, die man mit einer Pille wegbekommt. Parkinson ist eine Krankheit, die einen begleitet und die auch recht unangenehm werden kann, aber es gibt wirklich viel, was man gegen die Symptome von Parkinson machen kann. Aber nur mit einem guten Neurologen, einem guten Psychologen und dem Willen, sich mit sich selbst und dem K\u00f6rper zu besch\u00e4ftigen kann man gute und auch schneller Verbesserungen erreichen. Vergessen Sie die Einstellung: &#8222;Die \u00c4rzte sollen das wegmachen, reparieren oder wie auch immer heilen&#8220;. Das klappt nicht, ohne eigenes Zutun, Selbstverantwortung und den Willen sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen. Die 5 S\u00e4ulen der Behandlung sind:<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">1. Chemische Medikamente (MAO-Hemmer, Agonisten, L-Dopa und rund 10 weitere Wirkstoffe) helfen sehr effektiv, haben aber auch mit der Zeit einen Wirkungsverlust und haben oft auch Nebenwirkungen. Hier gilt: So viel wie n\u00f6tig, so wenig wie m\u00f6glich.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">2. Ern\u00e4hrung. Die Ern\u00e4hrung ist unglaublich wichtig f\u00fcr Parkinson. Mehr dazu weiter unten im Blog. Allein die richtige Ern\u00e4hrung kann die Symptome deutlich verringern.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">3. Naturheilmittel. Es gibt viele frei verk\u00e4ufliche Medikamente und Nahrungserg\u00e4nzungsmittel, die sehr gut helfen und den Verlauf der Krankheit g\u00fcnstig beeinflussen<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">4. Psychotherapie. Parkinson ist stark an die Psyche gekoppelt. Stress und Druck verschlimmern die Symptome. Entspannung und Ruhe und gro\u00dfe Gelassenheit helfen sehr.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">5. Physiche Hilfen. Bewegung jeder Art hilft. Gehen, radeln, schwimmen, wandern, joggen, Fitnessstudio, Yoga, Shiatsu, Tai Chi und Massagen, Sprechtherapie. Mir geht es nach l\u00e4ngeren Wanderungen am n\u00e4chsten Tag meist viel besser.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Wer so damit umgeht, der hat gute Chancen, dass sein Verlauf der Krankheit sich verlangsamt und der Leidensdruck sich verringert. Wenn es dennoch nicht ertr\u00e4glich sein sollte gibt es noch die Chance einer THS-Operation, bei der Elektroden im Gehirn angebracht werden und starken Tremor z.B. fast ganz ausschalten k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">Au\u00dferdem sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Die Chancen, dass es bald richtig gute Medikamente geben wird, ist gro\u00df, auch wird es m\u00f6glich sein, Parkinson zu heilen, es gibt vielversprechende Ans\u00e4tze. Dann Parkinson ist eine Krankheit bei der ein einziger Defekt eine gro\u00dfe Wirkung hat. Wird dieser Defekt repariert (z.B. Durch Stammzellen), dann geht es dem Betroffenen auch schnell wieder gut. Deshalb: Nie die Hoffnung aufgeben, es wird intensiv geforscht und ich bin sicher, in sp\u00e4testens 20 Jahren muss niemand mehr unter Parkinson leiden. Bis dahin hei\u00dft es durchhalten und sich pflegen und sich an diese zwei Worte halten: &#8222;Don\u00b4t panik&#8220;.<\/span><\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 10pt;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Robin Williams, einer meiner Lieblingsdarsteller, hat es leider nicht geschafft, mit seinem Leben und der Diagonse Parkinson umzugehen. Ich m\u00f6chte dies als Anlass nehmen, allen, die mit der Diagnose Parkinson konfrontiert werden, Hilfe zu geben. Zun\u00e4chst das Wichtigste: An Parkinson stirbt man nicht! 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