Meine Erfahrunen mit Naturheilmitteln in der unterstützenden Behandlung von Parkinson

Vorwort: Morbus Parkinson ist eine ernste Erkrankung, die heute durch eine Vielzahl synthetischer Medikamente der Schulmedizin erträglicher gemacht werden kann. Leider erkauft man sich mit jeder Wirkung auch eine Nebenwirkung die wiederum mit einem Mittel unterdrückt werden müssen (z.B. Domperidon um Übelkeit bei der Levadopa- oder Agonisten-Gabe zu unterdrücken). Ziel einer Behandlung mit natürlichen Medikamenten ist es, die Behandlung mit synthetischen Medikamenten zu unterstützen, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und Nebenwirkungen zu vermeiden. Gleichzeitig soll dem weiteren Zelluntergang im Gehirn entgegen gewirkt werden, in  dem ich eine Ursache der Erkrankung sehe.

Die Dimensionen der Behandlung fange mit einer generellen Lebensumstellung an. Dein altes Leben hat Dir ja in Sachen Parkinson kein Glück gebracht. Es geht also um:

natürliche Ernährung

Vermeidung von Giften

Einnahme der passenden Naturheilmittel und Nahrungsergänzungsmitteln

Bewegungs- und Sportkonzept

Umprogrammierung des Selbstbildnises

Ergänzende Behandlungen (Shiatsu, Tajii, Massagen, Kälte-Wärmebehandlungen usw.)

Nahrungsergänzungsmittel: Es gibt eine Vielzahl an Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln. Hier sind meine Erfahrungen, bzw. was ich darüber denke. Was sich natürlich nicht auf jeden anderen Menschen übertragen lässt, da natürlich Alter, Krankheitsstadium und der persönliche Gesundheitszustand wichtige Einflussfaktoren sind. Außerdem kann ich nicht wissen, welche Medikamente jemand nimmt und welche Wechselwirkungen möglich sind. Bespreche deshalb bitte alles mit Deinem Arzt, bevor Du eines oder mehrere meiner Liste einnimmst.

1. Mariendistel (140 bis 500 mg/Tag). Das wichtigste Präparat um den Leber-Stoffwechsel anzukurbeln und die Leber zu schützen.

2. Kurkuma. Dieses Gewürz wirkt entzündungshemmend und reinigend.

3. Vitamin B12 wirkt einem hohen Homocysteinspiegel entgegen.

4. Vitamin D3 fehlt den meisten Parkinson-Patienten.

5. Folsäure wirkt einem hohen Homocysteinspiegel entgegen.

6. Vitamin Q 10 dient als Energielieferant und Radikalenfänger.

7. Glutathion ist stark antioxidativ und bildet Reserven für das wichtige Cystein, bindet Schwermetalle.

8. Choleodoron: reinigt den Gallenfluss.

9. Cholspasmin forte: öffnet den Gallenfluss.

10. Vitamin C 300 – 1000 mg wirkt als Antioxidativ und Radikalenfänger.

11. Bockshornklee soll zellschützende, antioxidative und antientzündliche Eigenschaften haben. Mir hat es sehr gut getan.

12. Bulgarischer Joghurt mit linksdrehender Milchsäure, Pflaumen, Zuckerrohr und unreife Weintrauben sollen nicht nur schützen, sondern sogar heilen. Alles in jedem Supermarkt erhältlich.

13. Zandopa wird aus der Bohne Mucuna pruriens hergestellt. Der Wirkstoff ist L-Dopa ohne die üblichen Zusatzstoffe, die die Wirkung verstärken bzw. die Nebenwirkungen eliminieren. Deshalb wirkt Zandopa auch nur, wenn parallel keine konkurrierenden Eiweiße gegessen werden.

14. Gelum-Tropfen zur Behandlung chronischer Lebererkrankungen mit minimaler hepatischer Enzephalopathie (Funktionsstörungen des Gehirns, die durch eine unzureichende Entgiftungsfunktion der Leber entstehen). Wirkt schützend für das Gehirn weil Giftstoffe in der Leber besser ausgefiltert werden.

Man soll natürlich nicht alle diese Mittel auf einmal nehmen und kann auch mal eines oder anderes (nach Rücksprache mit dem Arzt) testen. Die Mittel sind alle frei verkäuflich, bzw. auch als Kombipräparat (Nr. 3-5 gibt es als Parkovit in sinnvoller Zusammenstellung). Wenn jemand gute Erfahrungen mit meinen Empfehlungen macht, würde mich ein Feedback unter parkinson1@gmx.de sehr freuen.

Gute Tage an alle!

Campagnol